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Häufig gestellte Fragen rund um Bettnässen

Vor und während der Bettnässen-Therapie mit unseren Weckapparaten ergeben sich immer wieder Fragen. Bereits bekannte Fragen und Antworten tragen wir hier für Sie zusammen.

  1. Wie hilft ein Weckapparat bei der Therapie gegen Bettnässen?

    Das Kind soll, mit den ersten Urintröpfchen die ungewollt ablaufen, aufgeweckt werden. Bei der Weckapparatetherapie wird ein Feuchtigkeitsfühler in der Unterhose mit einem Wecksystem verbunden welches diese ersten Tröpfchen detektiert und den Wecker aktiviert. Durch das Wecksignal wird das Kind aufgeweckt und geht selbständig auf die Toilette. Das Kind soll durch diese Methode den nicht vorhandenen Reflex der Blasenmuskelkontrolle erlernen und im günstigsten Fall den Blasenmuskel, bis zur willentlichen Blasenentleerung, geschlossen halten.

  2. Wie lange dauert die Bettnässtherapie mit dem Piesel Piepser?

    Manchen Betroffenen hilft alleine das Vorhandensein eines Weckapparates, bei manchen dauert es 12 Wochen und mehr. Nur in ganz wenigen Fällen, < 1% (aus unserer Statistik von über 2000 eingesandten Tagebüchern) sind die Betroffenen erfolglos. Mehr über die Erfolgschancen und Statistiken erfahren Sie hier.

  3. Was beeinflusst den Erfolg bei der Therapie gegen Bettnässen?

    Sobald die betroffene Person eine parallele Auffälligkeit hat, wenn es nur ein paar Tröpfchen tagsüber in der Unterhose sind, ist nicht mit einem Erfolg zu rechnen. Somit sind unbedingt alle Begleitsymptomatiken im Vorfeld zu behandeln.

  4. Das Kind wird vom Wecker bei der Wecktherapie gegen Bettnässen nicht wach.

    Hier ist erste Hilfe (in der Anfangsphase mühsam) der Eltern gefragt. Die ersten paar Tage sollte ein Elternteil das Kind zusätzlich versuchen aufzuwecken. Man kann z.B. einen lauwarmen Waschlappen zur Hilfe nehmen, das verdunstende Wasser auf der Haut kühlt und weckt recht gut aber sanft auf.

  5. Der Piesel Piepser piepst sofort nach dem Einschalten. Was tun?

    Bei Kontakt der Fühler soll der Alarm ausgelöst werden, das passiert auch wenn die Fühler direkt miteinader verbunden sind oder werden.

  6. Der Piesel Piepser piepst immer wieder trotz Pausetaste.

    Die Pausetaste schaltet den Alarm nur für 20 Sekunden stumm. Um den Alarm komplett zu deaktivieren muss die Reset-Funktion, wie in der Bedienungsanleitung beschrieben, benutzt werden.

  7. Piesel Piepser Classic piepst wenn der Fühlerstecker eingesteckt wird.

    Es kann durch das Einstecken des Fühlers zum Alarmauslösen kommen. Daher zuerst das Gerät komplett anschließen und dann erst den Überwachungmodus aktivieren.

  8. Der Piesel Piepser piepst obwohl die Hose trocken ist.

    Es könnte sein, dass die Unterhose zu dünn oder der Stoff zu grobmaschig ist (Frottee-Material). Dann könnten sich die Fühler berühren und fälschlicherweise den Alarm auslösen.

  9. Der Piesel Piepser verhält sich generell komisch.

    In solchen Fällen ist häufig die Batterien leer. Bitte tauschen Sie diese aus und versuchen es normal. Im Falle eines Defektes, können Sie uns kontaktieren oder ein Ersatzteil bestellen.

  10. Der Piesel Piepser gibt keinen Alarm bei Feuchtigkeit

    Entweder ist der Fühler falsch platziert und bekommt keine Feuchtigkeit ab oder der Fühler ist defekt. Im Falle eines Defektes, können Sie uns kontaktieren oder ein Ersatzteil bestellen.

  11. Wann soll ein Kind wegen Bettnässen zum Arzt?

    Das Krankheitsbild “Enuresis Nocturna” liegt erst vor wenn das Kind das 5. Lebensjahr überschritten hat und regelmäßig seit 3 Monaten nächtlich einnässt. Unter regelmäßig versteht man einmal die Woche. Sind diese Kriterien erfüllt, spricht man in der Medizin von nächtlichem Bettnässen. Ein Arztbesuch ist dann auf jeden Fall ratsam.

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